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Film & TV

1999 ist Ingolf Lück mit der "Wochenshow" (SAT.1 1996-2002) für den deutschen Fernsehpreis nominiert. Bereits 1985 nahm er mit seinen Moderationen in der Videoclip-Show "Formel Eins" das Sendekonzept von MTV und VIVA vorweg. Dabei hatten die Fernsehmacher zunächst Skrupel hinsichtlich eines so erfolgreichen Fernsehschaffenden, der zurzeit durch seine Hauptrollen in Sitcoms wie "Das Büro" oder "Der Doc" in aller Munde ist und schon Anfang der Neuziger mit Harald Schmidt in "Pssst…" TV-Kult machte.

Jörn Klamroth, damals Unterhaltungsredakteur beim WDR, sagte 1988: "Ingolf ist einer, bei dem man nicht weiß, ob man sich wünschen sollte, dass er fürs Fernsehen gezähmt wird. Er hat so eine liebenswürdige Anarchie. Er wirbt nicht um die Zuschauer - ob er also für ein Massenpublikum geeignet ist, ob das überhaupt gut für ihn ist und ob er das wirklich will…" Er lässt die Frage offen, fügt hinzu: "Er ist ein ganz großes Talent." Heute ist klar: Ingolf ist ein Tausendsassa – und nicht zähmbar. Gott sei Dank.

Mit "Formel Eins" und "Die Wochenshow" hat er in zwei Jahrzehnten TV-Kultgeschichte geschrieben. Mit Sendungen wie "C.O.P.S.", und "Voll witzig" ist er heute in eigenen Shows so satirisch-komödiantisch präsent wie in den Achtzigern mit Sendungen wie "Lücks Zeitlupe" oder "Ingolfs Sketchsalat". Genauso lässig moderierte er Familienshows wie "Zehn oder gehen" oder half jungen Talenten in Sendungen wie "Hut ab!" ins Rampenlicht. Ingolf beherrscht das Genre der Sitcom, überzeugt als Schauspieler in Serien und TV-Movies. Und er moderiert souverän Galas wie "Stars in der Manege". Zweifelsfrei: ein ganz großes Talent.

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