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Theater & Kabarett

Ingolfs Theaterkarriere umspannt den weiten Bogen von der Gründung des Rocktheaters "Das Totale Theater" 1982, bis zu seinem seit der Premiere in 2002 gefeierten Bühnensolo "Caveman" in Köln und Berlin. Als Regisseur macht der 18jhrige Ingolf 1977 bei einer Schulauffhrung von "Die Physiker" erstmals von sich reden - und ist heute gefeierter Regisseur des kanadischen Bhnenerfolgs "Traumfrau Mutter", das er 2003 mit dem Ensemble der Berliner arena inszenierte. Letztlich brachte ihn auch das Theater zu Film und Fernsehen, als 1984/85 das "Totales Theater" im Klner Sprungbrett gastierte, einer Talentschmiede des WDR fr neue TV-Moderatoren und Showacts.

Whrend seiner beispiellosen Fernsehkarriere hat Ingolf seine Theaterarbeit immer fortgesetzt. Mitte der Achtziger schaffte er es am Schauspielhaus Bonn mit den "Toten Hosen" in der Dramatisierung von "Clockwork Orange" Furore zu machen. Und er schaffte es, im Dsseldorfer Schauspielhaus in der Hauptrolle des dsteren Endzeitdramas "Totenflo" ein Statement gegen den kalten Krieg zu setzen - das alles, obwohl - oder gerade weil - er der Allgemeinheit eher als leichter Unterhalter wie in der Videoclip-Sendung "Formel Eins" und in leichten Kinokomdien wie "Peng! Du bist tot" prsent war.

Bis heute wurde Ingolf dem Theater nie untreu, weil es fr ihn die direkteste Darstellungsart ist, um etwas zu bewegen, um mit dem Publikum in den Dialog zu treten, der ihm so wichtig ist. Das erklrt wohl auch, warum Ingolf, selbst Vater, von 1978 ("Die Zickzack Theaterbande") bis heute immer wieder Kindertheater macht, denn Kinder fordern diesen Dialog geradezu, sind bereit, ja entschlossen, sich nicht nur unterhalten zu lassen sondern das Gesehene direkt in ihr Denken und Handeln umzusetzen.

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