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Hörbuch und Synchron

2000 konnte Ingolf eine neue Herausforderung annehmen: Er synchronisierte eine Hauptrolle in der Knetgummi-Kinokomödie "Chicken Run". Ingolf stürzte sich begeistert in die Arbeit, deren Anforderungen erbarmungslos scheinen: in kürzester Produktionszeit muss man sich in den Part eines anderen einfinden, adaptiert nur mit seiner Stimme den Stil eines anderen Schauspielers in einer Rolle. Im Fall von "Chicken Run" synchronisierte Ingolf bravourös eine Animationsfigur, die im amerikanischen Original von Mel Gibson gesprochen wurde.

Gleich darauf wurde Ingolf eine weitere Synchronrolle angetragen: 2001 sprach er den Part von "Papa Eisbär" im Mega-Kinoerfolg. Dass "Mama Eisbär" von Anke Engelke gesprochen wurde, war eine schöne Verbeugung vor dem Erfolg der beiden in der "Wochenshow". Überhaupt liest sich die Sprecherliste von "Der kleine Eisbär" mit Namen wie Jochen Busse, Dirk Bach, Mike Krüger, Wolfgang Völz und vielen anderen wie ein Who Is Who der deutschen Schauspiel- und Comedyszene. Indem die Stimmen der Trickfilmfiguren mit prominenten TV- und Kinoschauspielern besetzt werden, setzt der deutsche Animationsfilm erstmals massiv - und erfolgreich - auf ein Rezept, das in den USA seit langem erfolgreich ist. Dem Kinofilm "Der kleine Eisbär" folgen bis heute zahlreiche erfolgreiche Hörspiel-CDs für Kinder.

2002 betritt Ingolf nur mit seiner Stimme zum zweiten Mal Neuland: er spricht ein Hörbuch ein. Damit nicht genug. Nicht nur die Darstellungsform ist neu für ihn, auch das Sujet seines Hörbuch-Debüts ist fordernd: "Was Männer wirklich antörnt" lautet der Titel des Buchs von Kathrin Fischer, das er zusammen mit Ex-GZSZ-Star Tokessa Möller-Martinius spricht. Nachdem er zunächst zugibt "Mir hat es bei jeder neuen Textseite die Schamesröte ins Gesicht getrieben" findet er sich erstaunlich schnell in seine neue Rolle als "Märchenonkel", wie er augenzwinkernd sagt, ein.

2001 erschien „Barry Trotter und die schamlose Parodie“ von Michael Gerber. Das Buch ist keine Kopie von „Harry Potter“, vielmehr eine scharfsinnige Satire auf das Marketing-Phänomen „Harry Potter“.
Der Autor:
Michael Gerber schreibt für den „New Yorker“, „Playboy“ sowie für das „Wall Street Journal“. Zuletzt erschien von ihm in den USA „Worüber wir reden, wenn wir von Donuts reden“. In den USA wurde das Buch schnell zum Geheimtip, bevor es in Großbrittanien die Bestsellerlisten eroberte. Am 19. März 2004 wird dieser satirische Rundumschlag als Hörbuch erscheinen, eingesprochen von Ingolf.


Im November 2004 erscheint auf VHS und DVD ein Zeichentrickfilm für Kinder ab 4 Jahren: „Felix der Kater rettet Weihnachten“. Hier spricht Ingolf Lück die Hauptfigur, den Kater Felix.

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